16.10.2023

Schmutzwasserkanal grabenlos saniert - Keine Schäden an der Kühbergrunse

Im letzten Jahr wurde das Projekt „Schmutzwasserkanal Kühbergrunse“ von der Marktgemeinde Windischgarsten (Oberösterreich) ausgeschrieben. Ziel bei der Projektumsetzung war, die Infrastruktur zu erhalten und Schäden an der Oberfläche, den Gebäuden, vor allem aber an der Vegetation zu vermeiden.

Eingesetzte Leistung im Projekt:

 

Projektbeschreibung

Der Bauumfang laut Angebotsschreiben für die Sanierung der „Kühbergrunse“ lautete wie folgt: Inliner-Sanierung (DN150-300) von ca. 280 Laufmeter DN 150 - DN 300 und grabenlose Schachtsanierung von 22 Schächten sowie Sanierung in offener Bauweise (rd.110 lfm).

Vor Baubeginn wurden die Sanierungsabschnitte nochmals optisch inspiziert und die in der Ausschreibung vorgeschlagenen Sanierungsmaßnahmen mit der Örtlichen Bauaufsicht (ÖBA) endgültig abgestimmt bzw. festgelegt.

Nach der TV-Befahrung und der Besichtigung der Baustelle wurde folgendes festgestellt:

  • Die Rohrleitungen liegen unter Gebäuden oder sind mit Garagen überbaut.
  • Schwierige Zufahrts- und Geländeverhältnisse machen einen Neubau unmöglich.

Mit der Marktgemeinde und der ÖBA wurden folgende Punkte besprochen:

  • Geringere Kosten: Die Baumaßnahmen können in kurzer Zeit umgesetzt werden.
  • Keine Beschädigung der befestigten Flächen und der Bewuchs entlang der „Kühbergrunse“ wird nicht beschädigt – dieser bedeutet auch den Schutz der Gärten bei Starkregen.
  • Keine tagelangen Baustellen: Außerhalb der Arbeitszeit bestehen keine Behinderungen.
  • Vermeidung von Folgeschäden im Sanierungsbereich
  • Wasserhaltung kann extrem kurzgehalten werden
  • Normvorgaben (Statik und Dichtheit) werden erfüllt

Unter Berücksichtigung der oben genannten Fakten wurde vereinbart, dass jener Abschnitt, der durch Neubau saniert werden sollte, mit einem Schlauchliner saniert wird. Aus ökologischer und ökonomischer Sicht die richtige Entscheidung.

Das Ziel wurde erreicht, der Auftraggeber konnte davon überzeugt werden, dass ökologische und ökonomische Kriterien durchaus vor Beginn der Baumaßnahme zu prüfen sind. Mit Änderung der Sanierungsmaßnahmen unter Einhaltung aller technischen Vorgaben konnten Schäden an der Infrastruktur und dem Bewuchs entlang der „Kühbergrunse“ zum Schutz der Bevölkerung vermieden werden.

Autor: Dipl.-Ing. Viktor Stoichovski, Bauleiter der Swietelsky-Faber Kanalsanierung GmbH

Projektbilder

 

Dekra Arbeitssicherheit SCC
TÜV Süd ISO 45001
TÜV Süd ISO 14001
TÜV Süd ISO 9001
Güteschutz Kanalbau
 
Gützeschutz Kanalbau - Z
Energieaudit HTC
PQ VOB
WHG AwSV Fachbetrieb
 
 
EMB Wertemanagement Bau
 
 
 
 
 

Swietelsky-Faber GmbH Kanalsanierung

Hauptstraße 2
D-55483 Schlierschied

Tel.: +49 (0) 67 65 94 93 79 0
Fax: +49 (0) 67 65 94 93 79 90

office@swietelsky-faber.com

 

Datenschutzhinweis

Wir verwenden Dienste, Cookies und andere Technologien auf unserer Webseite. Einige von diesen sind unbedingt erforderlich. Es können personenbezogene Daten, wie z. B. IP-Adressen für personalisierte Anzeigen und Inhalte, oder Messungen von Anzeigen und Inhalten verarbeitet werden. Detaillierte Informationen über die Verwendung Ihrer personenbezogenen Daten finden Sie in unserer Datenschutzerklärung. Für Ihre informierte Einwilligung können Sie sich gerne in unserer Datenschutzerklärung eine genaue Auflistung der Dienste, welche wir auf unserer Webseite einsetzen, ansehen. Es besteht keine Verpflichtung, in die Datenverarbeitung einzuwilligen, um dieses Angebot zu nutzen. Sie können Ihre Auswahl jederzeit unter Einstellungen oder am unteren Rand der Webseite unter „Datenschutz-Einstellungen“ bearbeiten/widerrufen. Bitte beachten Sie, dass aufgrund individueller Einstellungen möglicherweise nicht alle Funktionen der Webseite verfügbar sind.

Einige Services verarbeiten personenbezogene Daten in den USA. Mit Ihrer Einwilligung zur Nutzung dieser Services willigen Sie auch in die Verarbeitung Ihrer Daten in den USA gemäß Art. 49 (1) a DSGVO ein. Der EuGH stuft die USA als ein Land mit unzureichendem Datenschutz nach EU-Standards ein. Es besteht beispielsweise die Gefahr, dass US-Behörden personenbezogene Daten in Überwachungsprogrammen verarbeiten, ohne dass für Europäerinnen und Europäer eine Klagemöglichkeit besteht.

Details anzeigen zu: Tracking-Tools | Cookies | Externen Komponenten